Bild: Anette Kramme und Matthias Schmidt: zwei Kämpfer für verfolgte Straßenhunde in Rumänien

 

 

Hoher Besuch im kleinen Tierheim Unternesselbach

 

Nein – die Überschrift ist ganz und gar nicht spöttisch gemeint.

Anette Kramme, MdB, Rechtsanwältin und Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, ist eine hingebungsvolle Tierfreundin. Sie arbeitet eng mit der Tierhilfe Hoffnung e.V. und deren Tierheim Smeura in Rumänien zusammen.Sie setzt sich seit Jahren mit großer Energie für die verfolgten rumänischen Straßenhunde ein.

Als Mitglied des Tierschutzvereins Bayreuth liegen der Wahl-Oberfränkin aber auch die heimatlichen Tierheime am Herzen. Deshalb freuten wir uns sehr, als Frau Kramme gemeinsam mit Matthias Schmidt, dem Vorsitzenden des Fördervereins der Tierhilfe Hoffnung, unser Tierheim besuchte. Danke auch an Heike Gareis und Norbert Kirsch, dass ihr dabei wart!

Frau Kramme ließ sich mit großem Interesse durch das Tierheim führen und verliebte sich spontan in einige neu angekommene Smeura-Hunde. Da wir seit vielen Jahren die Arbeit der Smeura aktiv unterstützen, ergaben sich angeregte Gespräche rund um den Auslandstierschutz, aber auch die Lage der Tierheime hierzulande oder die Streunerkatzenproblematik vor Ort.

Was die Tierhilfe Hoffnung für die staatlich gequälte Kreatur in Rumänien leistet, ist mit Worten kaum zu beschreiben. Frau Kramme und das Tierheim Smeura bezeichnen wir ohne Übertreibung als die Schutzengel für Straßenhunde im südrumänischen Pitesti und dem Umland.

Bei aktuell etwa 6000 Hunden, die in der Smeura Zuflucht gefunden haben, lässt sich das brennende Problem nur mit Vermittlungen an deutsche Tierfreunde etwas lindern. Dazu helfen mehrere Tierheime hierzulande aktiv mit. Notwendig wäre allerdings ein radikales Umdenken in Politik und Gesellschaft in Rumänien.

Vielen Dank, Anette Kramme und Matthias Schmidt, für euren Besuch bei uns! Selbstverständlich bleiben wir dem Tierheim Smeura auch künftig freundschaftlich verbunden.

Übrigens: „Unsere Rumänen“ finden bei Tierfreunden in der Region regen Zuspruch. Sie sind voll sozialisiert, gut erziehbar und anschmiegsame Begleiter durch einen ganzen Lebensabschnitt. Das bestätigen zahlreiche begeisterte Rückmeldungen.

 

W.B.


Harry Scheuenstuhl besucht das Tierheim

 

Am 30. August bekam unser kleines Tierheim großen Besuch: Die Landtagsabgeordneten Harry Scheuenstuhl und Herbert Woerlein, sowie Kreisrat Ronald Reichenberg ließen sich von Tierheimleiterin Ulrike Vogel durch die Anlage führen und die Tiere zeigen. Herbert Woerlein ist u.a. tierschutzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.Organisiert war das Treffen von Scheuenstuhls Mitarbeiter Norbert Kirsch.

 

Tierfreunde: v. li.: Herbert Woerlein, Harry Scheuenstuhl, Ronald Reichenberg

 

 

Unsere Gäste brachten der Organisation des Tierheims, der Situation des Tierschutzvereins Neustadt, sowie Tierschutzfragen im Allgemeinen lebhaftes Interesse entgegen. Die Fragen überschlugen sich, so dass es schwer fiel, mit den Antworten jedes Mal in die Tiefe zu gehen.

Die finanzielle Lage des Tierheims wurde ebenso thematisiert, wiedie ganz unterschiedlichen Gründe für die Aufnahme  von Tieren in ein Tierheim. Beispiele von ausgesetzten Hunden, aber auch die konkrete Schilderung der manchmal schweren menschlichen Schicksale, die hinter einer Abgabe stehen, riefen Nachdenklichkeit hervor.

Leider setzte der Termindruck unserer Besucher dem lebhaften Gedankenaustausch seine Grenzen, doch durften wir aus einem herzlichen Abschied den Eindruck mitnehmen, dass unsere Tierschutzarbeit und die Wirkung unseres Tierheims ins Umland sehr positiv wahrgenommen wurden.

Für den Besuch und das uns entgegengebrachte Interesse bedanken wir uns!

 

W.B.